| konzept |
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themenbereiche:
medienkunst,
tangible media, bildverarbeitung/computer vision
zielsetzung
und motivation:
computersysteme,
mit denen benutzer heutzutage für gewöhnlich umgehen, kennen
meist nur traditionelle, ein- und ausgabegeräte. sie beschränken
sich auf den numerischen code der tastatur, ein zweidimensionales navigieren
mit der maus und das visuelle wahrnehmen zweidimensionaler bilder auf
einem monitor, der die von der maschine bereitgestellten information
darstellt.
tangible Media erweitert die möglichkeiten der interaktion mit
dem computer durch die einbeziehung weiterer sinne, die uns die informationen
körperlich näher bringen: vor allem mittels nahsinnen, wie
etwa dem tast- oder dem muselspannungssinn (zum identifizieren von gewicht).
mittels tangible media erhält der benutzer die möglichkeit
das medium computer möglichst natürlich, mittels dem multisensuellen
menschen gemäßere schnittstellen zu begegnen, wie er es mit
den gegenständen der alltäglichen physikalischen umwelt auch
tut.
durch die möglichkeit gezielt weitere, und vor allem körpernahe
sinne einzusetzen wird die wahrnehmung erheblich präziser, adäquater.
wahrnehmungspsychologen und neurobiologen (wie bereits v. helmholz oder
heute varela) wiesen nach, dass erst durch die koppelung unterschiedlicher
sinne und aktivem selbst-handeln, wie etwa bei der verschränkung
des tastsinns mit dem sehsinn beim hantieren mit real-physischen objekten,
welt adäquat wahrgenommen werden kann.
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